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Appmusik mit Geräuschen aus unserem Stadtteil

jorge | 31. Dezember 2015

 

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In meinem Musikleben habe ich viele Erfahrungen gesammelt, aber etwas Besonderes war die Teilnahme am Zertifikatskurs „tAPP-Musik mit Apps in der kulturellen Bildung“. Die erste Phase war entscheidend für mich, da ich in dem Modul der Kulturellen Bildung mit Nadine verstehen konnte, wie notwendig es ist, mich wieder in das kulturelle Leben meiner Umgebung aktiv einzubringen, um meine Arbeit als Musiker weiterzuentwickeln. In der ersten Phase war ich sehr motiviert herauszufinden, welche Kultur-Zentren, Schulen und Vereine aktiv mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, wie sich das kulturelle Leben in meinem Stadtteil St. Pauli im Allgemeinen entwickelt und welche Arten von Unterstützung und Koordinierung möglich sind, um meine Projekt auszuführen.

Ein weiterer Aspekt war es, herauszufinden, welche ähnlichen Projekte mit Musik-Apps in Deutschland gemacht wurden. Während meiner Recherchen fand ich das Projekt „Localbeatz – Vertone dein Stadtviertel“, das mich inspirierte und sich für mein Stadtteil eignete.

Im nächsten Schritt musste ich die ausgewählten Kultur-Zentren und Initiativen, die für das Projekt in Frage kamen, besuchen.Bei einigen Zentren bemerkte ich etwas wenig Interesse. Am Anfang war ich enttäuscht, aber dann erinnerte ich mich an einen Tipp aus der ersten Phase des Modul KUBI. Dieser bestand darin, mit Bekanntschaften und Kontakten zu sprechen, sodass ich endlich einen direkten Kontakt mit Freunden aus einem Zentrum aufnehmen konnte. Sie zeigten Interesse an meinem geplanten Projekt. Wir hatten zwei Koordinierungstreffen und bereiteten das Projekt vor. Sie stellten Material und Lokal zur Verfügung. So fand in den Herbstferien 2015 erstmals das Musizieren mit Musik-Apps im „Kolibri“ GWA- St. Pauli, Hamburg, statt. Dieses Ferienprogramm wurde durch das Bezirksamt Altona finanziell unterstützt.


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Wiederentdeckung des kulturelles Lebens 

 

Spaß am Ausprobieren

Die Zielgruppe unseres Projekts waren Kinder von 8 bis 13 Jahren. Im Rahmen der Herbstferien haben wir einen Workshops „Musik mit Apps aus Stadtteil Geräuschen“ angeboten. Dieser fand am 27.10.2015 statt und ging von 11:00 – 15:30 Uhr. Es nahmen neun Kinder am Workshop teil.

Wir haben um 11 Uhr mit der App Smule „AutoRap“ eine Vorstellungsrunde gemacht, in der die Kinder ihr Alter, Klasse, Hobby und einen Wunsch bezüglich des Projekts nennen sollten. Die Smule „AutoRap“ App nimmt die Stimme auf und gibt sie in einer Art von Rap wieder. Dies sollte den Kindern einen Vorgeschmack auf die bevorstehenden Stunden geben. Nach dieser Runde habe ich den Ablauf vorgestellt und anschließend eine kurze Erklärung gegeben, was eine Musik-App ist.

Im Folgenden habe ich ihnen die App „Figure“ und ihre Funktionen vorgestellt. Danach, durften jeweils zwei Kinder die App an einem iPad 10 Minuten lang ausprobieren. Im Anschluss haben wir besprochen, was sie herausgefunden haben. Daraufhin hatten sie noch einmal 30 Minuten Zeit, um ihre Komposition zu überarbeiten, da am Ende eine Aufführung geplant war.

Wie wird aus Geräuschen Musik?

Die zweite App, mit der wir gearbeitet haben, hieß „Yellofier“, die auch vorgestellt und erklärt wurde. Dann hatten die Kinder im „Kolibri“ eine Mittagspause mit einem vegetarischen Mittagessen, das von Kolibri gestellt wurde. Nach der Mittagspause haben wir begonnen mit der app „Yellofier“ zu arbeiten . Hierzu teilten wir die Gruppe, in drei zweier und eine dreier Gruppe auf. Insgesamt gab es vier Gruppen, mit jeweils einer Begleitperson sowie einem iPad. Draußen haben wir dann mit der App Geräusche gesammelt und aufgenommen.

Anschließend haben die Kinder ihre verschiedenen Geräusche und Klänge in einer kleinen Runde vorgestellt, angehört und mit der App Kompositionen zusammengesetzt. Zusätzlich wollten drei Kinder etwas zu ihrer Komposition singen. Während die eine Hälfte für die Aufführung probte, spielte die andere Hälfte, die bereits fertig war, im Spielraum. Am Ende gab es eine kleine Aufführung von den selbst erstellten Kompositionen, die sich auch die Eltern anhören konnten.

Am 29. November haben wir uns nochmal getroffen und uns auf unsere Aufführung am 11. Dezember „Punschabend Kölibri“ vorbereitet. Es fand eine kurze Wiederholung und Übung mit der App „Figure“ statt. Dazu gab es eine Einführung zu den Apps „Tin Pan“ und „Thumbjam“. Am Ende entschieden wir, dass drei Kinder mit der App „Figure“ beim Punschabend ihr Lied vorspielen sollten.

Jedes Jahr kommen viele Familien zu dem traditionellen Nachbarschaftstreffen mit Live-Musik und Essen ins „Kölibri“.Hier der Inhalt des Programms: Zirkusgruppe, Videogruppe und Musik mit Apps und Katriana (Indie – Pop – Chansons).

 

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Yellofier wurde vorgestellt und erklärt …dann Geräusche gesammelt und aufgenommen.

 

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Wie Klingt unsere Umgebung? Brücke, Müllcontainer, Glocken,Fahrrad, Garage, Sitzbank…

 

„Das klingt schön, Hör mal“

Klang erleben mit Apps ist eine neue Erfahrung in St.Pauli. Dieses Projekt ist der erste Schritt zur musikalischen Bildung mit Apps in unserem Stadtteil. Die Möglichkeit steht offen, mit anderen Kultur-Zentren ähnliche Workshops mit Musik-Apps zu realisieren.

Besonders interessant war in der Vorbereitung zusammenzusitzen und über diese neuen Erfahrungen mit Musik Apps zu sprechen. Unser Team bestand aus einem Sozialarbeiter, einer Medienpädagogin und mir, als Teilnehmer von tAPP-Musik mit Apps in der kulturellen Bildung. Weitere Unterstützung bekam ich auch von einer Praktikantin vom Kolibri und einer Schülerin.

Es gibt Bildungspläne für die kindliche Musikerziehung in Hamburg namens „Ziele Bildungsbereich Musik“. Mit diesem Projekt können verschiedene Forderungen in der Musikerziehung abgedeckt werden:

-Spaß am Musizieren entwickeln.

-Akustische Qualitäten und Wirkungen empfinden, die eigene Gefühlslage anderen musikalisch mitzuteilen.

-Die Ausdrucksweisen anderer kennen und verstehen.

-Sich Bewusstwerden, dass es das gemeinsame Musizieren erfordert aufeinander zu hören und sich untereinander abzusprechen

-Technische Medien zur Musikproduktion nutzen.

Die Kinder haben erfahren, was es bedeutet mit Apps zu musizieren. Sie haben die verschiedenen Funktionen entdeckt. Dazu gehörten das Aufnehmen von Geräuschen sowie das beliebige Einbauen neuer Elemente, um am Ende ihr eigenes Stück zu erhalten.

 

Nicht gelungen…

Der zeitliche Abstand zwischen dem ersten Workshop von 27.10.2015 und dem zweiten von 28.11.2015 war meiner Meinung nach zu groß.

Mein Vorschlag wäre, in den Schulferien lieber zwei bis drei Tage nacheinander zu arbeiten und nur 2-3 Apps zu nutzen.

Nach dem ersten Workshop konnten wir es nicht schaffen, zwei weitere Übungs-Treffen zu realisieren (so wie ich es mir erhofft hatte). Mein Vorschlag wäre, mit den Eltern zu sprechen um einen Tag zu vereinbaren an dem man proben kann.

Die Benutzung der App „Movebeat“ war in Deutschland leider nicht mehr möglich, deswegen habe ich mich bei den anderen Kursteilnehmern von tAPP – Musik mit Apps erkundigt, die mir Alternativen verraten haben.

Sich bei den anderen Teilnehmern Hilfe und Unterstützung zu holen, würde ich jedem ans Herz legen.

 

Feedback der Kinder:

– „Es macht Spaß mit Apps Musik zu machen.“

– „Es ist eine tolle Sache, ich finde das einfach cool.“

– „Es macht Spaß, gemeinsam zu musizieren.“

– „Ich würde auch andere Workshops besuchen.“

– „Mir hat gefallen, dass man selber Musik machen kann wie man will, dass da zu viel verschieden Arten von Musik gibt“

– „Ich finde es toll, dass man zum Musikmachen nicht unbedingt Instrumente braucht, sondern dass man sie auch mit Apps machen kann.“

 

Fazit:

Der Workshop hat mich überzeugt und mir viele neue Ideen und Sichtweisen eröffnet.

Ich bin sehr glücklich darüber, dass der erste Schritt getan ist und dass die Kinder eine gute Erfahrung machen konnten. Denn nach dem Auftritt fragten viele Kinder, wann der nächste Workshop mit Musik-Apps stattfindet.

Zudem haben die kleinen Teilnehmer mit vier iPads den anderen Kindern gezeigt, wie eine Musik-App funktioniert. Daher besteht die Möglichkeit eines weiteren Workshops.

Der erste Schritt zur Entwicklung einer gemeinsamen Arbeit mit den Kulturzentren ist geschafft. So kann den Jugendlichen und Kindern die Möglichkeit angeboten werden, mit Apps Musik zu machen.

Euer Jorge


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