Über das Netzwerk tAPP

Forschungsstelle Appmusik | 6. Oktober 2017

»tAPP« steht für Appmusik-Projekte in verschieden Bildungskontexten – im Nachmittagsbereich an Schulen, im Rahmen von künstlerischen Angeboten in Sozialeinrichtungen, im Schulunterricht, an Kulturinstitutionen, an Musikschulen, in Angeboten für Menschen mit Behinderungen, in Workshops für Erwachsene oder Senioren etc. – für unterschiedliche Zielgruppen also.

Übersichtskarte über die Verteilung einzelner Akteure aus dem Netzwerk tAPP.

 

Das »Netzwerk tAPP – Musikmachen mit Apps in Bildungskontexten« besteht aus verschiedenen Künstler_innen im Feld der Appmusik in der Kulturellen Bildung, aus Pädagog_innen allgemeinbildender Schulen sowie aus Institionen wie Stiftungen, Kultur- und Bildungsinstitutionen.

  • Eine Übersicht über die Mitglieder finden Sie hier…
  • Dokumentationen zu Praxisprojekten von Akteuren finden Sie hier…

Zweck ist der Austausch und der Aufbau von Beziehungen, die Möglichkeit, Projekte einzelner zu unterstützen sowie Wissen und Erfahrungen zu sammeln. Mitglieder werden auf diese Weise aktiv eingebunden in eine lebendige Fach-Community, in der sie sich selbst und ihre Praxisprojekte auf dieser Webseite vorstellen. Für Interessierte werden dadurch Einblicke in Projekte und Austausch möglich.

Das Netzwerk tAPP ist offen für all diejenigen, die im Bereich künstlerisch-kreativer Bildungsarbeit mit Musikapps aktiv sind.

 

Ziele des Netzwerk tAPP

Wir haben die unterschiedlichen Kontexte des bestehenden Musiklebens im Blick und wenden uns sowohl an Künstler_innen, die in der Kulturellen Bildung tätig sind, an traditionsreiche Institutionen wie auch an neue Organisationsformen und Plattformen.

Aufgaben des Netzwerks tAPP ist

  1. Unterstützung beim Aufbau von Beziehungen. Gemeint ist damit die Förderung der Kooperation von Künstler_innen, Pädagog_innen, Bildungseinrichtungen, Institutionen, Initiativen, Gruppen und Vereinen im In- und Ausland, die im Bereich künstlerisch-kreativer Kulturarbeit mit Musikapps aktiv sind. Somit richtet es sich an alle Akteure des professionellen Musiklebens sowie an Institutionen und Personen, die sich mit einer musikalischen Gesellschaft in einem medial-geprägten Alltag auseinandersetzen.
  2. die Möglichkeit, Projekte einzelner Gruppen zu unterstützen. Indem also mehr Menschen mit unterschiedlichen musikalischen Erfahrungen und Motivationen in diesem Netzwerk versammelt sind, sollen die vielen alleinstehenden Projekte mit Musikapps in Austausch mit anderen kommen, Musikangebote innovative Entwicklung schneller umsetzen können und langfristig an Qualität gewinnen. Insgesamt meint das eine Steigerung der Effektivität durch Synergien innerhalb eines beständig erweiterten Netzwerkes kooperativer Akteure.
  3. Wissen und Erfahrungen auf der Online-Plattform zu sammeln, um das Thema Appmusik in Bildungskontexten auszudifferenzieren.

 

 

Maßnahmen

Der gemeinsame Austausch bei regelmäßigen Treffen und Tagungen über Themen zu (musik-)pädagogischen Fragen und zur künstlerischen Arbeit stellen einen wesentlichen Punkt der Netzwerkarbeit dar. Nur so kann das kreative Potenzial ausgeschöpft und die musikalischen Angebote weiterentwickelt werden.

innovative Bildungsprojekte mit Apps

Fachspezifischen Austausch bot z.B. die internationale Fachtagung MOBILE MUSIC IN THE MAKING 2017 am 10. und 11. März. Mehr dazu hier…

Teil des Netzwerkes tAPP ist die Initiierung und Entwicklung von Professionalisierungsmaßnahmen (Fortbildungen und Zusatzqualifikationen) im Bereich der Musik- und Sozialpädagogik einschließlich der Etablierung von musikpädagogischen Angeboten an Hochschulen und Universitäten.

Ein solches zentrales Angebot bildet der Zertifikatskurs tAPP, der im Rahmen eines BMBF-geförderten Verbundprojektes zwischen Universität der Künste Berlin und Bundesakademie Wolfenbüttel (2015-2017) entwickelt wurde und im Weiterbildungsprogramm der Bundesakademie Wolfenbüttel weitergeführt wird.

 

Mitglied werden

Nutzen auch Sie das Netzwerk tAPP als Ressource für Musikvermittlung mit Technologien. Prägen Sie als Mitglied den Aufbau dieses Netzwerks mit, damit kreativ-gestalterische Angebote mit mobilen Alltagstechnologien nachhaltig weiterentwickelt werden.

Für alle Fragen rund um das Thema Musik mit Apps in der Kulturellen Bildung melden Sie sich gerne unter tapp (at) musik-mit-apps.de bei den Initiatoren des Netzwerkes von der Forschungsstelle Appmusik (Institut für digitale Musiktechnologien in Forschung und Praxis) und der Bundesakademie Wolfenbüttel.

Eure aktuellen Anprechpartner sind Nadin Schmoke, Matthias Krebs und Lukas Bergmann

 

 

Die Forschungsstelle Appmusik - Institut für digitale Musiktechnologien in Forschung & Praxis, angesiedelt am UdK Berlin Career College, befasst sich mit Phänomenen musikalischer Praxis mit Apps und anderen digitalen Musiktechnologien wie Online-Plattformen, VR/AR-Angeboten und modularen Steuersystemen. Musikpädagogische sowie -ästhetische Fragestellungen stehen dabei im Zentrum der Erforschung musikorientierten Handelns innerhalb diverser Kontexte.

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