Die Sessions zur „Philosophy of Music Education“

daniela | 17. September 2015

In der Zeit vom 13.-17.September fand die zweite Phase von tAPP statt. Ich hatte die Aufgabe, die „Philosophy of Music Education“ vorzustellen und zu diskutieren. Mit vier Gruppen, die am ersten Tag der Phase eingeteilt wurden, hatte ich je eine 90min und eine 180min Session.

Ziel  war es, dass die tAPP-Teilnehmer_innen einen Einblick in diesen Teilbereich der musikpädagogischen Welt erhalten. In diesem Fachgebiet wird unter Anderem über den Sinn des Musikmachens nachgedacht. Wir haben uns der „großen Sinn-Frage“ auf der persönlichen Ebene angenähert, indem die Teilnehmer_innen individuell die folgenden Fragen beantwortet haben…

Warum machst Du Musik? Welche Werte und Bedeutungen kann das Musikmachen für Menschen allgemein haben? Was ist für Dich ein_e gute_r Musiker_in? Was ist für Dich ein_e gute_r Musikpädagog_in? Benenne konkrete Eigenschaften.

In dieser ersten Übung ging es darum, dass sich die angehenden App-Musikvermittler_innen zunächst einmal selbst fragen, warum sie eigentlich Musik machen, was ihnen diese künstlerische Tätigkeit persönlich gibt und welche ihrer eigenen Überzeugungen und Haltungen sie letztlich auch an Laienmusiker_innen weitergeben möchten. Darauf aufbauend haben wir Ziele diskutiert, welche die Vermittlung von Musik in der Arbeit mit spezifischen Gruppen leiten können. Einige dieser Ziele, die tAPP-Teilnehmer_innen nannten und in Bezug auf ihre konkrete Arbeit begründeten, waren:

Appmusik_tAPP_philosophy

Warum ist es für Musikvermittler_innen überhaupt relevant, sich solche Fragen zu stellen? Eine Antwort auf diese Frage lautet: Musikvermittler_innen sind aktiv an der Gestaltung von Gesellschaft(en) beteiligt, und sie tragen als Leiter_innen von Musik-Gruppen somit auch eine ethische Verantwortung. Als Vermittler_innen von App-Musik werden sie zudem mit den vielfältigen und unbegrenzten Möglichkeiten der digitalen Welt konfrontiert, was zugleich eine Chance und eine Herausforderung darstellt.

In Nordamerika und Deutschland wird bereits seit einiger Zeit darüber nachgedacht, wie Vermittler_innen von Musik eine Annäherung an Ideale wie soziale Gerechtigkeit in ihren Praxen erreichen können. Auch wir haben am Montagabend in gemütlicher Runde leidenschaftlich darüber diskutiert, wie beim Musikmachen in Gruppen demokratische Grundprinzipien realisiert werden könnten. Anhand einer konkreten Methode des Songwriting haben die Teilnehmer_innen dann mithilfe von selbst gewählten Apps erprobt, wie jede_r an der Entstehung eines gemeinsamen Songs beteiligt werden kann.

Daniela Bartels

 

 

 


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